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BIOGRAPHIE

Christin Marquitan wurde in der Nähe von Hamburg geboren und wuchs mit ihren Eltern und ihren zwei  jüngeren Geschwistern wohlbehütet auf. Das Sprechen lernte sie über das Singen. Mit 3 Jahren, bei einem Urlaub mit ihren Eltern an der Ostsee, besuchte sie einen Kindergesangswettbewerb im Grömitzer Kursaal. Während ein Junge schräg sang, rief sie laut „Schiete!“, riss sich plötzlich von ihrer Mutter los, lief vom Zuschauersaal auf die Bühne zum Mikrofon und sang lautstark „Liebe Mami, glaube mir, wenn ich groß bin, helf ich dir“. Vollkommen unvermittelt gewann sie so den 1. Platz.

Fortan wollte sie Sängerin werden und organisierte sich bei jeder Gelegenheit selbst  Auftritte. Seit ihrem 8. Lebensjahr nahm sie Akkordeon-, seit ihrem 14. Lebensjahr Klavierunterricht. Schon im Teenageralter stellte sich heraus, dass sie ein Allroundtalent mit einer enormen Bandbreite ist: Mit 15 hatte sie ihren ersten Plattenvertrag bei der Teldec und wurde in der Presse als „Shirley Bassey im Westentaschenformat“ bejubelt. Sie ging mit Alfred Biolek auf Tournee, Udo Jürgens schrieb und komponierte für sie, sie erhielt Gesangsunterricht bei Alicia Nafe an der Hamburgischen Staatsoper, Schauspielunterricht bei der großen Elisabeth Bergner in London, bei Richard Münch in Zürich und eine Schauspiel- und Musical-Ausbildung am Hamburger Bühnenstudio Hedi Höpfner.

Eine Ballett,- Jazz,- und Steptanzausbildung absolvierte sie in Hamburg bei Hedi Höpfner, weiterhin in München bei Jimmy James und dann jahrelang in Wien bei Charleston Marquis (Jazz) und Margit Manhardt (Ballett). Zu Gunsten ihres Wunsches, zur Schauspielschule und später ans Theater zu gehen, stellte sie als 16-Jährige weitere Aktivitäten als Schlagersängerin ein. Mit 17 machte sie einen Pantomime-Workshop bei Marcel Marceau in Paris. Bereits mit 19, neben dem Abitur, absolvierte sie in Hamburg erfolgreich das Staatliche Schauspielexamen, zog aus Liebe zu ihrem Lieblingsdichter Goethe für einige Wochen nach Weimar in das Wohnhaus der Charlotte von Stein und nahm danach ihr 1. Engagement an den Städt. Bühnen Lübeck an.

An der Staatl. Hochschule für Musik in München studierte sie im Anschluss 5 Jahre lang Klassischen Gesang bei der Opernsängerin Brigitte Fassbaender im Fach lyrischer Sopran (Oper, Konzert und Lied) sowie Musikpädagogik und Klavier in den Nebenfächern, machte Meisterkurse bei Lucia Popp und Margaret Price.

Zeitgleich erhielt sie den O.E.Hasse-Preis der Akademie der Künste Berlin und wurde infolgedessen an das Wiener Burgtheater engagiert. Regisseur Jerome Savary machte sie hier zum gefeierten Musical-Star und als „Plörösenmieze“ im „Hauptmann von Köpenick“ an der Seite von Heinz Reincke eroberte sie sich ihren festen Platz im Charakterfach an der Wiener Burg. Jahrelang pendelte sie so zwischen München (Studium) und Wien (Burgtheater), bis sie sich dann doch ganz für das Theater, für das Wort entschied. Es folgten 20 Theaterjahre, Bühnen wie das Staatstheater Stuttgart, das Staatstheater Saarbrücken, das Landestheater Linz, das Theater Heilbronn, das Ernst-Deutsch-Theater Hamburg, das Renaissance-Theater Berlin und das Theater am Ku’damm Berlin wurden ihre zweite Heimat.

Sie brillierte als „Die heilige Johanna“ (Shaw), Marie in „Woyzeck“, Lena in „Leonce und Lena“, Marion in „Dantons Tod“ (Büchner), Aldonza in „Der Mann von La Mancha“ (Cervantes), Sarah in „Der Theatermacher“ (Bernhard), Crevette in „Die Dame vom Maxim“ (Feydeau), Nastja in „Nachtasyl“ (Gorki), Marie in „Clavigo“ und  Gretchen in „Urfaust“, um nur einige ihrer Theatererfolge zu nennen.

Durch die Inspiration ihrer Kollegin Gisela May, mit der sie in Berlin Theater spielte, begann ihr Weg zum Chanson ›. An zahlreichen Theatern in Deutschland,  Österreich und der Schweiz trat sie fortan mit ihren Chanson-Soloprogrammen „Herzsplitternackt“, „Die Zeit stirbt, ich nicht“, „Es regnet Rosenblätter“, „Gib mir das b“ und „Christin Marquitan singt“ auf und wird inzwischen nicht nur hierzulande als „Die deutsche Chanteuse“ gefeiert – so bei ihrem Engagement an der Philharmonie Rom. Unter der Regie von Werner Schneyder und an der Seite von Fritz Muliar spielte sie Musik- und Kabarett-Programme an der Wiener Burg. Besonders hervorzuheben ist ihr fulminanter Auftritt mit „Herzsplitternackt“ neben Größen der Chansonszene wie Jane Birkin und Enzo Enzo, bei den „Francofolies de Berlin“ und ihre Kult-Produktion „Kellnerinnen“ in Berlin an der Bar jeder Vernunft.

Zusammen mit dem Komiker Karl Dall entwickelte sie eine Show am Hamburger St. Pauli-Theater, es folgten gemeinsame Tourneen und zahlreiche TV-Auftritte.

Hinzu kommen ständige Verpflichtungen für TV (u.a. Derrick, Tatort, Wolffs RevierGroßstadtrevier), Rundfunk, Hörspiel, Dokumentation, Moderation, Synchron › (u.a. die deutsche Stimme von Salma Hayek, Juliette Binoche, Monica Bellucci, Toni Collette, Pamela Anderson, Emmanuelle Seigner, Julia Ormond, Geena Davis, Famke Janssen, der jungen Bette Davis, Kult-Serien wie Lucy in „Charly Brown“, Lynn in „Alf“, Carter in „Stargate“, Cristina in „Grey's Anatomy“, Mackenzie Allen (Geena Davis) in „Welcome Mrs. President“, Julia McNamara in „Nip/Tuk“, Judith in „Two and a half men“, die Stimme von Marilyn Monroe und Prinzessin Diana in TV-Filmen, Kult-Kino wie Toni Collette in „Little Miss Sunshine“, Emmanuelle Seigner in „Schmetterling und Taucherglocke“, Zoe Felix in „Willkommen bei den Sch’tis“, wofür sie, gemeinsam mit dem Team, vom Verband der deutschen Filmkritik den Liliput-Preis 2009 für die herausragende Filmsynchronisation erhielt.

Ebenso kann man sie als Web-Moderatorin erleben, siehe www.stimmgerecht.de .

Auch als Comediénne › und als Stimm-Double und Parodistin, u.a. von Angela MerkelNina Hagen, Marilyn Monroe, Nena, Rihanna, Anna Netrebko, Lady Gaga ist sie seit 2009 erfolgreich. 2010 steht sie in Köln bei "Atze and friends" mit Atze Schröder als singende Stand Up-Comedienne auf der Bühne. 

Christin Marquitan lebte 14 Jahre in München und Wien und ist seit 1995 Wahl-Berlinerin.  Vor einigen Jahren begann sie mit dem Schreiben und veröffentlicht demnächst ihren ersten Gedichtband.

Aktuell ist Christin Marquitan am Nationaltheater Mannheim engagiert und schreibt ihr erstes Stand-Up-Comedy-Programm. 2010 trat sie mit ihrem aktuellen Chanson-Programm "La vie, l'amour" im Berliner Grünen Salon der Volksbühne auf, stand mit Hape Kerkeling und Thomas Hermanns im Quatsch Comedy-Club in dem Musical "Kein Pardon" (Rolle: Doris) auf der Bühne und war Gaststar in der Atze Schröder-Internet-Live-Show "Ich kann 24 Stunden".

KURZVITA

Beruf: Schauspielerin, Sängerin, Sprecherin
Geburtsort: Pinneberg
Spielalter: 35-45
Wohnorte: Berlin, Hamburg
Nationalität: Deutsch
Ethnische Herkunft: Nordeuropäisch
Sprachen:

Deutsch, Englisch, Französisch

Dialekte: Norddeutsch, Berlinerisch, Türkendeutsch
Größe: 1,68 m
Konfektion: 36
Schuhgröße: 36
Haarfarbe: blond
Augenfarbe: blau
Ausbildung:

Schauspiel- und Gesangsstudium mit staatl. Examen

Besonderheiten: Ausgebildete Opernsängerin, Ballett- Step- und Jazztanzausbildung
Führerschein: Klasse 3
Musikinstrumente: Klavier, Akkordeon
Familienstand: Ledig
Preise und Auszeichnungen:

O.E.Hasse-Preis, Deutscher Hörspielpreis,
Lilliput-Preis

Erster Auftritt mit 3 Jahren - Kursaal Grömitz
Silvesterfeier mit ihrer Mutter und ihren beiden Geschwistern - Christin spielt Flöte
Freche Motte - Christin ist 10
Zum ersten Mal in Paris - Christin mit 12
Üben, üben, üben: Christin mit Akkordeon ...
... und am Spinett - Christin ist 13
Vertraut - Freund und künstlerische Bezugsperson über Jahre - Christin und Udo Jürgens
In Mamas Schuhen als Marilyn Monroe - Christin ist 14
Immer viel Quatsch gemacht - Christin als 14-jährige mit ihrem Vater
Schauspielschule mit 15 - Hier beim Körpertraining mit Hedi Höpfner
Schauspielschulaufführung - Christin mit 16 als Julia
Pantomimenaufführung der Schauspielschule Hedi Höpfner - Hamburger Alstervergnügen
Es ist alles eins - Pantomimen-Workshop bei Marcel Marceau in Paris - Christin ist 17
Gesangsklasse Brigitte Fassbaender - Staatl. Hochschule für Musik, München - Christin ist 21